„CASH“ AM WEYHER THEATER

„CASH“. Vier Buchstaben, die für eine Musikerlegende stehen: Johnny Cash. Und am Weyher Theater ein Theaterereignis mit Musik.



Ihn als Country-Musiker zu bezeichnen, das hieße, seinem Genie sehr unvollständig gerecht zu werden. Seine Songs und seine Stimme haben die Pop- und Rockmusik vielfältig geprägt, und spätestens seit seinem Comeback in den Neunzigern mit den (inzwischen sechs) „American Recordings“ und dem Film „Walk the Line“ mit Joaquin Phoenix und Reese Whitherspoon ist er ins Bewusstsein vieler Musikfans zurückgekehrt.

Kay Kruppa und Frank Pinkus, beide erklärte haben das vielfältige Leben des großen Musikers in einen Theaterabend verwandelt, der in einzelnen Stationen das Schicksal Cashs verfolgt: seine Jugend auf den Baumwollfeldern des Vaters, seine verzweifelten Versuche, im Musik-Business Fuß zu fassen, seine ersten Erfolge und Tourneen, sein gescheiterte Ehe mit seiner ersten Frau und seine große Liebe zur Sängerin June Carter, seine Lebens- und Sinnkrise, die ihn in die Tabletten-Abhängigkeit führte, sein Neubeginn, seine Comeback mit den American Recordings von Produzent Rick Rubin, schließlich Junes und Johnnys Tod. Das ist ein spannendes, unglaubliches Leben, bewegend, erschütternd, mitreißend. Berührend in den letzten Szenen, aber immer auch optimistisch, amüsant, verrückt. Eben wie das Leben.

Johnny Cashs Musik ist eine Musik, die Generationen-übergreifend begeistert. Ob „I Walk The Line“ oder „Ring of Fire“, ob später seine Interpretationen von „Hurt“ und „If You Could Read My Mind“ – Johnny Cash hatte durch seine Stimme, vor allem aber durch seine Lebenserfahrung etwas zu erzählen, etwas zu sagen, und deshalb sind seine Songs immer etwas Besonderes. 19 Songs werden in diesem gut zweistündigen Lebens-Bilderbogen zu hören sein – Songs, die live gespielt (von einer dreiköpfigen Band) und gesungen (vom achtköpfigen Ensemble), neu interpretiert werden, aus unserer Zeit mit dem Respekt vor einem genialen Musiker.

„CASH“ ist ganz sicher die bislang größte und aufwändigste Produktion am Weyher Theater. Karen Meyer-Vokrap, seit einem Jahr im Weyher Ensemble, spielt June Carter, Kay Kruppa ist Johnny Cash – und er macht nicht den Fehler, Johnny Cash einfach nur kopieren zu wollen. Kay Kruppa spielt seine Interpretation dieses besonderen Lebens –eine besondere Rolle mit besonderen Herausforderungen. Das ganze Weyher Theater summt schon die Melodien Johnny Cashs – wir sind sicher, das wird auch das Publikum nach dem Besuch unserer Aufführung tun.

www.weyhertheater.de



Druckversion anzeigen